Interlaken

Rodelunfall auf jener Bahn, wo schon einmal eine Touristin ums Leben kam

Schlitten der Rodelbahn Heimwehfluh bei der Bergstation: Hier kam im 2010 eine pakistanische Touristin ums Leben (Archiv).

Schlitten der Rodelbahn Heimwehfluh bei der Bergstation: Hier kam im 2010 eine pakistanische Touristin ums Leben (Archiv).

Eine Frau hat sich am Dienstag bei einer Fahrt auf der Rodelbahn Heimwehfluh in Interlaken verletzt. Die junge Touristin wurde ins Spital gebracht.

Der Hergang des Unfalls und die genaueren Umstände werden derzeit noch untersucht, wie Alice Born, Mediensprecherin der Berner Kantonspolizei, auf Anfrage erklärte. Sie bestätigte eine Meldung auf dem Onlineportal "newsnet.ch/Bernerzeitung". Zur Schwere der Verletzungen machten die Behörden keine Angaben.

Auf der Rodelbahn hatte sich vor rund vier Jahren ein tödlicher Unfall ereignet. Die Strafuntersuchung der Berner Justiz zu dem Fall wurde eingestellt. Den Betreiber treffe keine Schuld am Tod der Frau, kamen die Untersuchungsbehörden zum Schluss. Die 26-jährige pakistanische Touristin starb an einem schweren Schädel-Hirn-Trauma, nachdem sich ihre Gurten gelöst haben und aus der Bahn geschleudert wurde.

Rodelbahn und Unfallschlitten hätten sich in einwandfreiem Zustand befunden und die Strecke sei mit Bedienungs- und Warnhinweisen versehen gewesen. Zudem sei die Frau von einem Angestellten der Rodelbahn persönlich instruiert worden.

Am Montagnachmittag hatten sich im Kanton Schwyz zwei Knaben auf einer Rodelbahn verletzt. Die Knaben wurden mit Verletzungen am Kopf ins Spital gebracht.

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