Klingnau
«Rebstock»-Brand von Klingnau: Strafverfahren wird eingestellt

Vor zwei Jahren brannte in der Klingnauer Altstadt die Liegenschaft «Rebstock» samt Restaurant aus. Nun wird das Strafverfahren der Staatsanwaltschaft eingestellt. Es konnte nicht herausgefunden werden, weshalb es zum Brand kam.

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Vor zwei Jahren, am 24. April 2010, brannte in Klingnau der «Rebstock» komplett aus. Flammen schossen in der Liegenschaft mit dem gleichnamigen Restaurant mitten in der Altstadt mehrere Meter hoch. Es war einer der gefährlichsten und dramatischsten Brände im Kanton Aargau.

Nun ist in dem Fall bekannt: Das hängige Strafverfahren wird eingestellt. Die Ermittler konnten nicht herausfinden, weshalb es zum Brand kam. «Es konnte keine fahrlässige Handlung oder technische Ursache eindeutig festgestellt werden. Dies ist gestützt auf zwei Gutachten» bestätigt Elisabeth Strebel, Sprecherin der Staatsanwaltschaft gegenüber der Aargauer Zeitung.

Der Brand des Restaurants «Rebstock» brach damals im Obergeschoss der Liegenschaft aus und übergriff in kürzester Zeit auf den Dachstock. Die Liegenschaft konnte nicht mehr gerettet werden.

Neun Mietergruppen mit insgesamt 35 Personen verloren ihr Zuhause. Von ihnen war glücklicherweise zum Zeitpunkt des Brandausbruchs niemand vor Ort. Drei Personen erlitten beim Brand Rauchvergiftungen und mussten in Spitalpflege gebracht werden.

Der Sachschaden belief sich auf drei Millionen Franken. (sha)