Raserunfall Schönenwerd

Raser von Schönenwerd hat seinen Führerschein wieder

Die Raser von Schönenwerd, die angeklagt sind, bei einem Rennen die 21-jährige Lorena Wittwer getötet zu haben, stehen vor dem Solothurner Obergericht. Beim Prozess kommt haarsträubendes zum Vorschein: Einer der Angeklagten hat sein Billett wieder.

Einer der angeklagten Raser von Schönenwerd hat trotz dem tödlichen Unfall vom November 2008 seinen Führerschein wieder. Er habe ihn dank einer Verkehrstherapie, eines psychologischen Gutachtens und unter Auflagen wieder zurück erhalten, wie er vor Gericht zu Protokoll gab.

Die drei jungen Männern sind angeklagt, am 8. November 2008 ein Raserrennen vor Schönenwerd veranstaltet zu haben. Sie waren mit ihren Autos auf der Tempo 50-Strecke vermutlich mit über 100 Stundenkilometern unterwegs, bevor der Unfall passierte.

Einer der Angeklagten, der einen schwarzen Audi fuhr, kollidierte mit dem abbiegenden Auto von Lorena Wittwer. Die 21-Jährige überlebt den Unfall nicht.

Wenig Reue

Beim Prozess zeigen die drei Angeklagten wenig Reue, wie Blick berichtet. Sie klagen darüber, dass sie ihre Jobs verloren haben und es für sie schwer sei einen neuen zu finden. Sie sehen sich vorverurteilt durch die Medien.

Die drei Todesraser von Schönenwerd zeigen sich unverbesserlich

Die drei Todesraser von Schönenwerd zeigten sich 2010 schon unverbesserlich

Beim Prozess im Oktober 2010 verurteilte das Amtsgericht Olten-Gösgen den Fahrer des Audis zu fünf Jahren und acht Monaten Haft, die anderen Junglenker zu je 28 Monaten teilbedingt. Die Verurteilten zogen das Urteil weiter vor das Solothurner Obergericht.

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