Zürich

Raser flieht vor der Polizei und baut mitten in Zürich Horror-Crash

Ein Raser baute mitten in der Stadt Zürich einen Horror-Crash. Die Polizei wollte den Autofahrer kontrollieren. Da gab der Lenker Gas und donnerte am Limmatquai mit voller Wucht in einen Beleuchtungsmasten. Er wurde dabei schwer verletzt.

Kurz vor 02.45 Uhr am Donnerstagmorgen fiel einer Patrouille der Stadtpolizei Zürich auf Höhe Gessnerbrücke im Zürcher Kreis 4 ein grüner Fiat auf, der mit übersetzter Geschwindigkeit unterwegs war.

Die Patrouille folgte dem Fahrzeug und forderte den Lenker mittels Leuchtmatrix auf anzuhalten. Dieser folgte den Anweisungen der Polizei allerdings nicht und gab Gas. Er fuhr mit übersetzter Geschwindigkeit weiter über den Löwenplatz in Richtung Central und bog dort ins Limmatquai ein.

Die Polizisten konnten nicht folgen und verloren den Fiat aus den Augen. Wenig später erblickte die Patrouille den verunfallten Fiat auf Höhe der Verzweigung Limmatquai/Utoquai.

Nach bisherigen Erkenntnissen kollidierte der Flüchtende mit seinem Fahrzeug zuerst mit einem Schutzinselpfosten und prallte dann in einen Beleuchtungsmast. Der Lenker, ein 31-jähriger Schweizer, wurde dabei schwer. Er war im Fahrzeug eingeklemmt und musste in aufwändiger Rettungsaktion aus dem Auto geholt werden. Nach der Bergung wurde der Verletzte ins Spital gebracht.

Beim Lenker wurde eine Blut- und Urinprobe angeordnet. Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Der Unfall verursachte für den öffentlichen Verkehr eine Betriebsstörung von rund 45 Minuten; mittlerweile verkehren die Tramlinien wieder normal. Die Polizei sucht Zeugen.

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1