Aargau
Polizei wegen Streit und Schlägereien rund 20 Mal im Einsatz

In der Nacht auf Sonntag mussten im Aargau Kantonspolizei und die Regionalpolizeien rund 20 Mal wegen Streitigkeiten und Schlägereien ausrücken. Eine Person befindet sich noch im Spital.

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Die rund 20 Meldungen, die allein in der Nacht auf Sonntag bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei eingingen, führten in erster Linie zu Einsätzen der Regionalpolizeien, beschäftigten mehrfach aber auch Patrouillen der Kantonspolizei, fasst die Kantonspolizei in einer Mitteilung zusammen.

Die zahlreichen Jugend-, Dorf- und Turnfeste, die an diesem Wochenende im Kanton stattfanden, verliefen aus polizeilicher Sicht grundsätzlich friedlich. Dennoch sei es vereinzelt zu Auseinandersetzungen gekommen, wobei meist junge Leute beteiligt waren. Häufig war auch Alkohol im Spiel, heisst es weiter.

Auf der Tanzbühne des Jugendfestes in Rheinfelden schubste ein bislang Unbekannter gegen ein Uhr einen 37-jährigen Mann. Dieser taumelte gegen das Geländer, welches brach. Darauf stürzte er etwa einen Meter tief. Er wurde vorsorglich ins Spital gebracht, wo er nach wie vor überwacht wird. Die Umstände des Vorfalls sind noch unklar. Die Kantonspolizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen.

Beim Dorffest in Strengelbach gerieten sich eine fünfköpfige Gruppe junger Männer und mehrere Unbekannte in die Haare. Die fünf erlitten leichte Verletzungen im Gesicht und mussten vor Ort durch Samariter betreut werden.

Mehrmals riefen Jugendliche in der Nacht die Polizei um Hilfe, weil sie angeblich von anderen jungen Leuten angepöbelt und grundlos verprügelt worden waren. Die übrigen Meldungen aus dem Kanton bezogen sich auf kleinere Auseinandersetzungen und Streitigkeiten. Oft hatte sich die Sache längst erledigt, als die Polizei eintraf. Sofern überhaupt ein Delikt vorlag, haben bis jetzt fast keine der Betroffenen formell Anzeige erstattet.