In den vergangenen Wochen zählte die Polizei im Kanton Aargau insgesamt rund 50 Einbrüche –die Hälfte davon betraf Geschäfte und Betriebe. Damit haben sich die Zahlen seit einigen Wochen auf vergleichsweise hohem Niveau eingependelt, wie die Aargauer Kantonspolizei mitteilt.

Aktuell befinden sich die Tatorte mehrheitlich im Westaargau, konstante Schwerpunkte seien jedoch nicht auszumachen. Ursachen für diese Entwicklung kann die Polizei jedoch nicht nennen. Nach ihrer Erfahrung sind gerade im gewerblichen Bereich häufig Banden am Werk, auf deren Konto schliesslich ganze Serien gehen, heisst es in der Mitteilung weiter. 

Die Polizei mahnt deshalb besonders kleine und mittelgrosse Betriebe zu erhöhter Vorsicht und Wachsamkeit. In der vergangenen Woche wurden auch zwei Dutzend Wohnungseinbrüche registriert. Allgemein gebe es jedoch deutlich weniger Einbrüche als in den Vorjahren, hält die Kantonspolizei fest. Eine gesteigerte Polizeipräsenz solle dafür sorgen, dass sich der positive Trend auch über die Winterzeit hin fortsetze.