Kanton Solothurn

Polizei musste im Kanton Solothurn 25 Mal wegen Ruhestörung ausrücken

Polizei musste im Kanton Solothurn 25 Mal wegen Ruhestörung ausrücken (Symbolbild)

Polizei musste im Kanton Solothurn 25 Mal wegen Ruhestörung ausrücken (Symbolbild)

In der vergangenen Nacht stand die Polizei wegen Ruhestörungen fast pausenlos im Einsatz: In rund 25 Mal rückte sie vor Ort aus. Bei weiteren Einsätzen wurden zudem zwei Männer wegen Gefährdung angehalten.

Bei der Alarmzentrale der Kantonspolizei Solothurn gingen am Dienstagabend gegen 22 Uhr die ersten Meldungen über nächtliche Ruhestörungen ein. Bis zum frühren Morgen wurde die Polizei insgesamt rund 25 Mal entsprechend gerufen und rückte jeweils vor Ort aus.

In den meisten Fällen fühlten sich Anwohner wegen Feuerwerk, Musik oder Festen gestört. Vielfach endete der Lärm bereits vor dem Eintreffen der Polizei, in einigen Fällen wurde die Störung mit Hilfe der Polizei geregelt.

Einsätze wegen Gefährdung

In Olten und Zuchwil hielt die Polizei in der vergangenen Nacht zudem zwei Männer an, weil sie sich oder andere gefährdeten. Einer wurde in Gewahrsam genommen

In Olten wurde die Polizei gestern Abend gegen 19.40 Uhr gerufen, weil sich ein Mann in der Aare befand und um Hilfe schrie. Noch während der Eingangsmeldung wurde er bereits von einem Boot aus dem Wasser geholt und in der Folge beim Aarebistro an Land gebracht.

Dort verhielt er sich unanständig und entfernte sich in Richtung Bahnhof, wo er kurz darauf von der Polizei angetroffen wurde. Im Gespräch mit den Polizisten wirkte er verwirrt und wollte dann plötzlich auf die befahrene Bahnhofstrasse rennen. Zu seinem Schutz wurde er in Handschellen gelegt, wobei er sich zunehmender aggressiver verhielt und erst mit Hilfe weiterer Polizisten bis zum Eintreffen der Ambulanz zurückgehalten werden konnte.

In Begleitung der Polizei wurde der 31-jährige Italiener schliesslich ins Spital gebracht. Ein erster Test auf Drogen verlief positiv.

Einsatz auch in Zuchwil

Nach Zuchwil wurde die Polizei gegen 2.20 Uhr gerufen, weil ein Mann in einer Wohnung herumschreit, laut Musik hört und Gegenstände aus dem Fenster wirft. Auf dem Vorplatz des Mehrfamilienhauses fanden die zwei ausgerückten Patrouillen verschiedene Möbelstücke und zerbrochenes Geschirr vor.

Der Polizei gelang es schliesslich, den verwirrt wirkenden Mann aus seiner Wohnung zu bringen. Da der 32-jährige Pole keine Gewähr bot, sich ruhig zu verhalten, wurde er in Polizeigewahrsam genommen.

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