Sowohl der Geiselnehmer als auch sein Opfer, ein Mitarbeiter der Bank, seien körperlich unversehrt. "Aber natürlich ist das eine psychisch belastende Situation", sagte der Sprecher.

Der Täter hatte sich gegen 16 Uhr in der Bank im Berliner Bezirk Zehlendorf verschanzt und einen 40-jährigen Angestellten als Geisel genommen. Andere Mitarbeitende der Bank konnten über einen Notausgang fliehen.

Der Geiselnehmer hatte einen grösseren Geldbetrag und freies Geleit gefordert. Das Gebäude in der Potsdamer Strasse war weiträumig abgesperrt worden. Die Polizei war mit einem Grossaufgebot im Einsatz.

Nach stundenlangen Verhandlungen kam gegen 01.20 Uhr am Samstagmorgen schliesslich Bewegung in die Szenerie, als mehrere Polizeiwagen mit Blaulicht in das abgesperrte Areal fuhren. Kurz darauf wurde das Ende der Geiselnahme verkündet.

Medienberichten zufolge hatte der Mann eine Bombe bei sich und forderte eine Million Euro sowie einen Fluchtwagen. Dies bestätigte die Polizei aber nicht.