Wallis
Nicht angeseilt: Alpinist stürzt am Matterhorn in den Tod

Am Matterhorn ist am Freitag ein Alpinist tödlich verunglückt. Der ausländische Staatsangehörige sei aus noch ungeklärten Gründen abgestürzt, teilte die Walliser Kantonspolizei am Samstag mit.

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In der Region Zermatt um das Matterhorn ist eine Person tödlich verunfallt. (Archivbild)

In der Region Zermatt um das Matterhorn ist eine Person tödlich verunfallt. (Archivbild)

KEYSTONE/DOMINIC STEINMANN

Zwei Alpinisten hatten am Donnerstag das Matterhorn bestiegen und die Nacht in der Solvay-Hütte verbracht. Am nächsten Morgen hätten sie die Hütte verlassen, um nach Zermatt abzusteigen.

Auf dem Hörnligrat, unterhalb des "Grampiturms" auf einer Höhe von 3400 Metern, sei einer der beiden 100 Meter in die Tiefe gestürzt. Die beiden Alpinisten seien nicht angeseilt gewesen.

Die Rettungskräfte hätten auf der Unglücksstelle nur noch den Tod des Alpinisten feststellen können. Beim Opfer handle es sich um einen ausländischen Staatsangehörigen, dessen formelle Identifikation am Samstag noch im Gang war.