Etwa die Hälfte der darin aufgeführten Kunstwerke sei noch nicht an ihre früheren Besitzer oder deren Erben zurückgelangt, teilte die jüdische Organisation Jewish Claims Conference am Montag in New York mit.

Museen, Kunsthändler und Auktionshäuser können sich in der Datenbank vergewissern, dass sie keine Raubkunst in ihren Beständen haben, erläutert die Organisation. Derweil dürfen die betroffenen Familien auf Hinweise nach den entwendeten Werken hoffen.

In der Datenbank sind insgesamt 20'000 Werke gelistet, die zwischen 1940 und 1944 in Belgien und Frankreich geraubt und im Pariser Museum Jeu de Paume genau katalogisiert worden waren.

Sie wurden der Mitteilung zufolge unter Federführung der jüdischen Organisation und mit technischer Hilfe des US Memorial Museums in New York so zusammengefasst, dass nach Werken, Namen von Künstlern und früherem Eigentümer gesucht werden kann.

Die neue Datenbank gibt auch an, ob schon Anspruch auf ein Kunstwerk erhoben wurde. Sie enthält neben Beschreibungen auch Fotos der Werke.