Terrorismus - Frankreich

Nationale Gedenkfeier in Paris für getöteten Polizisten Beltrame

Beltrames Sarg wird in den Ehrenhof neben dem Pariser Invalidendom getragen. Der getötete Polizist wurde von Frankreichs Staatspräsident Macron posthum zum Kommandanten der französischen Ehrenlegion ernannt.

Beltrames Sarg wird in den Ehrenhof neben dem Pariser Invalidendom getragen. Der getötete Polizist wurde von Frankreichs Staatspräsident Macron posthum zum Kommandanten der französischen Ehrenlegion ernannt.

Mit einer nationalen Gedenkfeier in Paris hat Frankreich am Mittwoch den bei einem Terroranschlag getöteten Polizisten Arnaud Beltrame geehrt. «Die Erinnerung an ihn wird lebendig bleiben, sein Beispiel wird bleiben», sagte Staatspräsident Emmanuel Macron.

Er ernannte Beltrame im Ehrenhof neben dem Invalidendom posthum zum Kommandanten der französischen Ehrenlegion. Beltrames Sarg war zuvor begleitet von einer Motorradeskorte von der Ruhmeshalle Panthéon zum Ort der Zeremonie gebracht worden.

Nach den Worten Macrons muss Frankreich gegen eine neue Form des Islamismus kämpfen. Das Land gehe nicht nur gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) vor, sondern auch gegen "diesen unterirdischen Islamismus, der sich über die sozialen Netzwerke ausbreitet".

Angesichts der terroristischen Bedrohung müssten alle Bürger wieder wachsam sein, forderte der Staatschef. Frankreich werde die Bewährungsprobe des islamistischen Terrors bestehen. "Unser Volk hat viele andere bestanden."

Beltrame hatte sich am vergangenen Freitag beim Angriff eines bekennenden Islamisten in einem Supermarkt in der Nähe von Carcassonne als Austauschgeisel zur Verfügung gestellt. Der Angreifer hatte Beltrame schwer verletzt, der Polizist starb später im Spital. Insgesamt hatte der Täter bei mehreren Attacken vier Menschen getötet. Er wurde von der Polizei erschossen.

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