Die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal nahm gestern drei Männer fest. Die Tatverdächtigen, ein Pole und zwei Deutsche, wollten einem älteren Ehepaar einen Teppich verkaufen und mehrere tausend Franken kassieren.

Die Staatsanwaltschaft Baden eröffnete eine Untersuchung, berichtet die Kantonspolizei Aargau.

Hinweis auf verdächtige Personen

Am Sonntagnachmittag, 16. März 2014, erhielt die Kantonspolizei einen telefonischen Hinweis auf verdächtige Personen in einem Quartier in Bergdietikon. Dabei sei ein schwarzer Mercedes-Benz mit deutschen Kontrollschildern aufgefallen.

Umgehend rückte die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal vor Ort aus, wo sie auf das signalisierte Auto, besetzt mit zwei Männern trafen. Ein dritter Mann
befand sich noch an einer privaten Adresse bei einem älteren Ehepaar, unweit des Standortes des Fahrzeuges.

Mehrere Tausend Franken für Teppich verlangt

Wie die Abklärungen zeigten, handelte es sich um mutmassliche Betrüger, die ein Teppichgeschäft vornehmen wollten. Sie boten den Geschädigten einen
Teppich für mehrere tausend Franken an.

Bei den drei angehaltenen Personen handelt es sich um einen 71-jährigen Polen mit Wohnsitz in Deutschland sowie um zwei Deutsche im Alter von 23 und 67 Jahren.

Die Staatsanwaltschaft Baden eröffnete eine Strafuntersuchung.

Aufruf an Bevölkerung

Die Kantonspolizei in Baden bittet Personen, die ebenfalls Besuch von Teppichverkäufern an der Haustüre hatten und allenfalls einen Kauf tätigten, sich zu melden.

Die Kantonspolizei Aargau warnt vor solchem betrügerischen Vorgehen und rät Betroffenen, sich keinesfalls auf Gespräche mit solchen Personen, die oftmals grosse Bargeldbeträge verlangen, einzulassen. Verdächtige Feststellungen sollten sofort der Polizei gemeldet werden.