Am Dienstagnachmittag verursachte der 18-Jährige Lädu B. mit einem Ford Mustang, den er in seinem Bekanntenkreis entwendet hatte, einen Unfall. Auf der Flucht vor der Polizei donnerte der junge Mann aus Bosnien-Herzegowina beim Baseltorkreisel mit stark überhöhter Geschwindigkeit zuerst in einen anderen Personenwagen und prallte schliesslich in einen Metallpfosten.

In dem zweiten Fahrzeug sassen eine Frau und ihr Kind. Sie hatten viel Glück, dass sie bei dem Crash nicht schwer verletzt wurden.

Nun, zwei Tage nach der Raser-Fahrt, äussert sich Lädu B., der keinen gültigen Führerausweis besass, zum ersten Mal zu den Ereignissen - und er zeigt Reue. «Es tut mir wirklich Leid für die Frau und das kleine Kind», sagte Lädu B. dem Regionalsender Tele M1. Erst nach dem Unfall habe er überhaupt realisiert, was geschehen sei. «Es war ein grosser Fehler», so Lädu B.

Nach dem Unfall wurde Lädu B. von der Polizei festgenommen und musste eine Nacht in Untersuchungshaft verbringen. «Ich habe kein Auge zugemacht», sagte er nun. «Ich musste die ganze Zeit daran denken, was hätte passieren können.»

Der Raser hat nun drei Jahre Zeit, um über seine Amokfahrt nachzudenken. Erst dann wird er einen neuen Lehrfahrausweis beantragen können. Ausserdem wird ihn sein Ausflug mit dem Sportwagen mehrere zehntausend Franken kosten.