Die Ermittler konnten den Brandherd auf ein Zimmer in einer Wohnung im zweiten Stock eines der Häuser eingrenzen, wie die Thurgauer Kantonspolizei am Freitag mitteilte. Im Zimmer befand sich ein Akku-Ladegerät mit angeschlossenem Lithium-Polymer-Akku. Dieser dürfte zu brennen begonnen haben.

Akkus im Modellbau verbreitet

Laut Polizei sind solche Akkus wegen ihrer hohen Leistungsfähigkeit im Modellbau verbreitet. Bei unsachgemässer Verwendung können sie zu glühen beginnen, Feuer fangen oder gar explodieren. Die Polizei mahnte zur Vorsicht beim Umgang mit den Akkus.

Die Polizei befragte bei ihren Ermittlungen Bewohnerinnen und Bewohner der Häuser sowie Feuerwehrleute. Zudem wurden Fotos und Spuren aus den Gebäuden ausgewertet. Die Untersuchung der Staatsanwaltschaft Kreuzlingen ist noch nicht abgeschlossen.

Schaden von sechs Millionen

Beim Brand in der Nacht auf den 21. Dezember wurden sechs Liegenschaften in der Altstadt ein Raub der Flammen. Drei Personen mussten mit leichten Rauchvergiftungen ins Spital gebracht werden, 30 Hausbewohnerinnen und -bewohner wurden obdachlos. Der Sachschaden beträgt laut Polizei rund sechs Millionen Franken.