Grenzwache
Mit Einbruchswerkzeug und Pistole am Bahnhofszoll aufgeflogen

Schweizer Grenzwächter haben bei der Einreise am Bahnhof SNCF einen Mann mit einem Revolver und Einbruchswerkzeug angehalten. Der Franzose versuchte, die Grenzwächter mit einem Ausweis einer anderen Person zu täuschen.

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Kontrolle am Grenzbahnhof SNCF in Basel. (Symbolbild)

Kontrolle am Grenzbahnhof SNCF in Basel. (Symbolbild)

Grenzwache Basel

In den letzten Tagen haben Schweizer Grenzwächter in zwei Fällen Schusswaffen sichergestellt. Am Grenzbahnhof SNCF versuchte ein 22-jähriger Mann von Mulhouse kommend, mit dem Zug in Basel einzureisen. Bei der Zollkontrolle entdeckten die Grenzwächter in der Umhängetasche des Franzosen einen Trommelrevolver.

Im gleichen Gepäckstück wurden verschiedene Einbruchswerkzeuge, eine Schutzmaske, Handschuhe und eine Taschenlampe sichergestellt.

Falsche Personalien vorgelegt

Der Franzose versuchte die Grenzwächter mit einem fremden Ausweis zu täuschen. Er legte eine echte französische Identitätskarte eines anderen Mannes vor. Darauf angesprochen sagte er, den Ausweis eines Verwandten verwendet zu haben, da er seinen eigenen Ausweis zu Hause vergessen hätte.

Der Mann wurde wegen Verstoss gegen das eidgenössische Waffengesetz und Verdacht auf verbrecherische Tätigkeit der Basler Kantonspolizei übergeben, wie die Grenzwache mitteilte.

Pistole und Munition in Batteriefach entdeckt

In einem weiteren Fall kontrollierten Grenzwächter am Grenzübergang Basel-Hiltalingerstrasse ein Auto mit zürcher Kontrollschild bei der Einreise in die Schweiz. Dabei fanden die Grenzwächter im Batteriefach einen Gegenstand, der in ein Tuch eingewickelt war. Als sie das Tuch öffneten, kam eine 9-Millimeter-Pistole mit gefülltem Munitionsmagazin zum Vorschein.

Der Lenker, ein 27-jähriger Schweizer, wurde wegen Verstoss gegen das eidgenössische Waffengesetz der Basler Polizei übergeben.

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