Sissach
Mit 4,9 Promille im Blut und Kopfwunden von der Polizei aufgegabelt

Mit 4,9 Promille Alkohol im Blut ist ein 35-Jähriger am Samstagabend in der Bahnhofsunterführung Sissach gelegen. Als die Polizei eintraf, hatte er sich bereist wieder aufgerappelt. Er hatte zwei Wunden am Kopf, wie die Polizei am Mittwoch meldete.

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Mit 4,9 Promille wurde der Mann ins Spital gebracht (Symbolbild)

Mit 4,9 Promille wurde der Mann ins Spital gebracht (Symbolbild)

az-Archiv

Entsprechend blutverschmiert war er. Der von Passanten avisierten Polizeipatrouille gegenüber gab er an, er sei gestürzt. Die Sanität brachte ihn ins Spital, wo eine Blutprobe den beträchtlichen Alkoholkonsum ans Licht brachte. Nach der Verarztung verbrachte der Volltrunkene die Nacht im Spital und wurde anschliessend entlassen.

Um einen Wert von 4 Promille zu erreichen, muss ein Mann mit einem Körpergewicht von 75 Kilogramm rund 7 Deziliter Schnaps (40 Prozent) in relativ kurzer Zeit getrunken haben.

Für Rechtsmediziner ist ab 3 Promille eine kritische Grenze erreicht. Darüber wird es für Menschen mit "normalem" Alkoholkonsum lebensgefährlich. Wenn jemand mit derart viel Alkohol im Blut noch Aktivitäten entwickeln kann, ist nach Erkenntnissen der Rechtsmedizin Gewöhnung im Spiel.

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