Traktor
Millimeterarbeit mit Kolossen

Der Männerchor Schmiedrued organisierte auf dem Schulhausareal in Walde das 12. Traktoren-Geschicklichkeitsfahren. Die 150 Teilnehmer hatten knifflige Aufgaben zu lösen.

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Traktor in Walde

Traktor in Walde

Aargauer Zeitung

Martin Zürcher

Das Ruedertaler Traktoren-Geschicklichkeitsfahren ist mittlerweile zu einem zweitägigen Grossanlass geworden. Zwischen 150 und 200 Fahrer stellen sich jeweils den Punkterichtern und den gestrengen Augen der Kontrolleure.

7 verschiedene Posten waren zu bewältigen, in denen alle Wettbewerbsteilnehmer zeigen mussten, wie fein und zielgenau sie ein Fahrzeug bewegen können - und alles immer unter einem grossen Zeitdruck. Pro Aufgabe standen jeweils nur 2 oder 3 Minuten zur Verfügung.

Damit aber noch nicht genug: Am 8. Posten hatten die Probanden in 20 Minuten eine Theorieprüfung mit 40 Verkehrsfragen aus dem Test der Kategorie G zu bestehen.

Teilnehmer von weit her

Für die Teilnehmer aus dem Aargau stand viel auf dem Spiel. Wer sich am Ende unter den besten vier platzieren konnte, darf automatisch an die im August in Schaffhausen stattfindende Schweizer Meisterschaft.

Kein leichtes Unterfangen, denn immer gehört eine Prise Glück dazu. Ein Millimeter zu weit vorne oder zu weit hinten bedeutet schon beim 1. Posten, bei dem ein Traktor auf einer Wippe 10 Sekunden lang in der Schwebe gehalten werden musste, happige Punkteabzüge.

Während die einen den Wettkampf locker nehmen und als einmaligen Plausch ansehen, gibt es andere, die an jeden dieser überall in der Schweiz verteilten Wettbewerbe reisen. In Walde fand man laut des Postenchefs Christoph Dätwyler sogar Teilnehmer aus dem Tessin und dem Bündnerland.

Zum Znacht Spaghettiplausch

Die zwei Tage dauernde Veranstaltung verlangt dem OK unter Erwin Schmid und dem Männerchor einiges ab. Neben dem Aufstellen und dem Betreuen des Parcours muss auch immer für das Wohl der Gäste gesorgt werden. Mit einem Spaghettiplausch zum Znacht sorgt man dafür, dass die ganze Veranstaltung trotz aller Anspannung locker bleibt und sich Teilnehmer und Gäste wohl fühlen zuoberst im Ruedertal.

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