Züri-Fäscht
Mehrere Schlägereien in der Nacht – Polizei nimmt Verdächtige fest

Die zweite Festnacht verlief weitgehend friedlich, allerdings musste die Stadtpolizei vor allem in der zweiten Nachthäflte wegen gewalttätigen Auseinandersetzungen mehrmals ausrücken.

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Züri-Fäscht Impressionen
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Zwei Millionen Besucher erwarten die Organisatoren bei der grössten Chilbi der Schweiz.
Gross und Klein trotzen dem Regen und verfolgen das Treiben auf der Limmat.

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Keystone

Nach dem sommerlichen ersten Abend mit rund 800'000 Besucherinnen und Besuchern zeigte sich der Himmel am Samstag von seiner grauen und nassen Seite. Am Nachmittag regnete es praktisch nur einmal, was zu einem geringen Besucheraufkommen führte, wie die Zürcher Stadtpolizei in einer Mitteilung vom Sonntag schreibt.

Als sich am Abend das Wetter besserte, füllte sich auch das Festgelände zusehends. Nach dem ersten Feuerwerk um 22.30 Uhr musste die Polizei bei zahlreichen Schlägereien einschreiten, die meist im Zusammenhang mit übermässigem Alkoholkonsum standen und teilweise zu Verletzten führten. Dazu gehörte auch eine Auseinandersetzung zwischen rivalisierenden Fussballfans von FCZ und GC am Bahnhof Stadelhofen, welche zahlreiche Wegweisungen nach sich zogen.

Kurz nach 1 Uhr in der Nacht auf Sonntag wurde ausserdem eine Gruppe Männer gemeldet, die Frauen beim Paradeplatz sexuell belästigt hätten. Da die Anzeige jedoch erst einige Zeit nach dem Vorfall erstattet wurde, konnten die Männer nicht mehr aufgefunden werden.

Das zweite Feuerwerk um 1.30 Uhr führte zu einzelnen Lärmklagen aus der Bevölkerung. Kurz vor 2 Uhr stürzte ein 20-jähriger Mann aus noch unbekannten Gründen von der Lindenhofbrücke und verletzte sich dabei schwer.

Im weiteren Verlauf der Nacht kam es zu mehreren Streitereien und Auseinandersetzungen bei denen die Polizei schlichtend einschreiten mussten. Ein Tatverdächtiger wurde nach einer Schlägerei festgenommen.

Kurz nach 3.30 Uhr nahm die Polizei schliesslich einen Mann, eine Frau und einen Jugendlichen aus der Slowakei fest, die verdächtigt werden, mindestens einen Taschendiebstahl begangen zu haben. Ansonsten gingen bisher nur vereinzelte Anzeigen wegen Diebstählen ein. (az/sda)