Dietikon

Mann wollte in der Limmat schwimmen und geriet in den Rechen des Flusskraftwerks

Badeunfall in Dietikon: Die Ambulanz hilft einem verletzten Schwimmer

Badeunfall in Dietikon: Die Ambulanz hilft einem verletzten Schwimmer

Am Samstagmittag ereignete sich ein Badeunfall. Ein Mann, der in der Limmat schwimmen wollte, sowie eine Frau, die ihm helfen wollte, gerieten in den Rechen des Flusskraftwerks Der Mann befindet sich in kritischem Zustand; der Frau geht es gut.

Der Mann, gemäss Angaben der Zürcher Kantonspolizei ein 41-jähriger Türke aus Dietikon, verlor während seines Schwumms in der Limmat das Bewusstsein. Eine 42-jährige Dietikerin, die den Mann bemerkt hatte, reagierte schnell und rettete ihn, bevor er in den Rechen des EKZ-Kraftwerks gelangen konnte. Weitere Passanten bargen zuerst die Frau, dann den Mann aus dem Fluss. Sie begannen sofort mit der Reanimation des Mannes.

Mit Rega ins Spital gebracht

Bei der Kantonspolizei und bei Schutz & Rettung Zürich gingen zeitgleich um zirka 12 Uhr mittags Meldungen ein, dass in der Limmat ein Schwimmer in Not sei und sich noch eine andere Person im Wasser befinde.

Die Rega fliegt den verletzten Schwimmer ins Spital

Die Rega fliegt den verletzten Schwimmer ins Spital

Sofort wurden Patrouillen der Kantonspolizei, der Polizeien Schlieren-Urdorf und Regensdorf, die Feuerwehr, die Sanität und die Rega aufgeboten. Als die Ambulanz eintraf, wurde der Mann noch während der Wiederbelebung mit dem Sanitätsfahrzeug zum Rega-Helikopter gefahren, der ihn ins Krankenhaus transportierte.

Laut Beat Jost, Mediensprecher der Kantonspolizei, befindet er sich nach wie vor in Spitalbehandlung. Sein Zustand sei kritisch. Der Frau geht es gemäss Polizeiangaben gut; sie kam mit dem Schrecken davon. (rue)

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