Kriminalität

Männer nehmen in Basel Kioskfrau als Geisel und flüchten mit Geld

Kioskverkäuferinnen leben gefährlich (Symbolbild)

Kioskverkäuferinnen leben gefährlich (Symbolbild)

Zwei Unbekannte haben am Samstag in Basel einen Kiosk mit Wechselstube überfallen und die Kioskfrau vorübergehend als Geisel genommen. Danach entkamen sie mit einem grösseren Geldbetrag nach Deutschland. Verletzt wurde niemand, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.

Der Raubüberfall hatte sich gegen 5.45 Uhr zugetragen. Ein Autofahrer hatte gesehen, dass vor dem "Snack Change Kiosk" an der Freiburgerstrasse, direkt vor dem Grenzübergang Otterbach nach Deutschland, zwei Personen jemanden überwältigten und in den Laden schleiften. Er alarmierte sogleich die Polizei.

Als die Polizei nachsehen wollte, erschien plötzlich ein Maskierter. Er umklammerte die Angestellte des Kiosks und richtete eine Handfeuerwaffe auf sie. Die Polizei zog sich darauf einige Meter zurück, worauf auch der zweite Täter den Kiosk verliess. Zusammen mit der Geisel gingen die zwei Männer hinter das Gebäude.

Auf einem Motorrad flüchteten die Täter dann nach Deutschland. Die Geisel wurde unverletzt hinter dem Kiosk aufgefunden. Zwei Basler Polizeipatrouillen verfolgten die Täter bis zum deutschen Haltingen und alarmierten die deutschen Behörden. Die gemeinsame Grossfahndung, an der auch die Schweizer Grenzwache teilnahm, blieb indes erfolglos.

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