Drogenhandel

Kurier mit 1,7 Kilogramm Kokain im Magen in Genf erwischt

Ein Grenzwächter reinigt sogenannte Fingerlinge (Symbolbild)

Ein Grenzwächter reinigt sogenannte Fingerlinge (Symbolbild)

Die Grenzwächter in Genf haben letzten Sonntag vier Drogenkuriere erwischt. Diese schmuggelten zusammen 3 Kilogramm Kokain in ihren Mägen, abgepackt in 200 Fingerlinge. Einer von ihnen hatte dabei allein 1,7 Kilogramm der Droge in 123 Fingerlingen geschluckt.

Wie die Grenzwacht mitteilte, wurde das Fahrzeug der Drogenkuriere mit französischen Kennzeichen in der Region von Fossard gestoppt. Die Mägen des Quartetts wurden im Spital geröntgt, dabei kamen die Drogen zum Vorschein.

Die vier Drogenkuriere stammen aus dem afrikanischen Niger, wie ein Sprecher der Grenzwacht ausführte. Sie waren in Begleitung zweier Europäer, von denen einer das Auto lenkte.

Zur Verbildlichung schrieb die Grenzwacht, 123 Fingerlinge Kokain entsprächen einem Volumen von etwa dreieinhalb Litern Milch oder einer fünfeinhalb Meter langen Wurst.

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