Aarburg
Künstler verliert hunderte Bilder in den Flammen

In der Silvesternacht hat der Brand in Aarburg Bruno Jakobs Haus fast völlig zerstört, die Feuerwehr konnte kaum mehr etwas retten. Er verliert hunderte von Kunstwerken. Und in Aarburg steigt die Gewissheit, dass ein Feuerteufel sein Unwesen treibt.

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Die Scheune im Paradiesli in Aarbug ist am Montag um zehn Uhr abends niedergebrannt. Den rund 80 Feuerwehrleute gelang es nicht, das Wohnhaus und die angrenzende Scheune zu retten. Wegen der fehlenden Brandschutzmauer im Dachstock frisst sich das Feuer bis ins Wohnhaus.

Knapp gerettet werden konnte eine Schafherde aus der Scheune, die nun auf einer Nachbarwiese untergebracht wurde. Weniger Glück hatte der Künstler Bruno Jakob, dem das Wohnhaus gehört. Er war zur Zeit des Brandes in den USA und konnte live per Skype mitverfolgen, wie die Feuerwehr noch versuchte einige seiner Bilder retten.

Doppelter Schickssalsschlag

Bruno Jakob fliegt darauf aus New York zurück nach Aarburg. Von seinem eigenen kleinen Paradies, wie er es nennt, ist nur eine Brandruine übrig geblieben. Für ihn war es gleich ein doppelter Schicksalsschlag: In New York hat der Künstler vor zwei Monaten durch Hurrikan Sandy schon einmal alles verloren, wie Tele M1 berichtet.

In Aarburg verlor er durch das Feuer hunderte von Kunstwerken. Gerührt war er jedoch über die Feuerwehr, die einige wenige Exemplare retten konnte. Der 58-Jährige wohnt nun fürs Erste bei seiner Schwester.

In Aarburg ist man sich nun aber sicher - Ein Feuerteufel ist unterwegs und treibt sein Unwesen.

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