Mauricio Santoyo hatte sich Anfang Juli den US-Behörden gestellt, nachdem sie seine Auslieferung beantragt hatten. Vor Gericht bekannte sich der General im Ruhestand schuldig, Paramilitärs in Kolumbien beim Drogenschmuggel unterstützt zu haben.

Den "Einheiten zur Selbstverteidigung Kolumbiens" habe er Informationen über geplante Polizeiaktionen weitergegeben. Santoyo soll von 2001 bis 2008 in enger Beziehung zu den Drogenkartellen gestanden haben. Gleichzeitig war er von 2002 bis 2005 Sicherheitschef des damaligen Präsidenten Kolumbiens, Álvaro Uribe.