Am Montag um 16.45 Uhr war der Linienbus fahrplanmässig vom Hauptbahnhof Solothurn nach Lohn-Ammannsegg, Richtung Bahnhof unterwegs. Dabei chauffierte der Fahrer zirka 50 Personen. An der Schulhausstrasse, Höhe Werkhof Lohn-Ammannsegg, fuhr ein Automobilist rückwärts auf die Strasse. Da der Buschauffeur dachte, der Automobilist habe ihn bemerkt, fuhr er vorerst weiter.

Einige Meter später, als dem Chauffeur klar wurde, dass dem nicht so war, hupte er und leitete ein Ausweichmanöver nach links ein. Trotz dieses Lenkmanövers kam es laut Angaben der Solothurner Kantonspolizei zu einer seitlichen Heckkollision der beiden Fahrzeuge.

Nachdem der Bus zum Stillstand gekommen war, beruhigte der Chauffeur seine Fahrgäste und erkundigte sich, ob es Verletzte gab. Als er danach in den Rückspiegel schaute, war der Personenwagen nicht mehr vor Ort. Die Fahrgäste wurden danach zum Bahnhof nach Lohn-Ammannsegg gebracht.

Wie sich zwischenzeitlich herausstellte, ist am Linienbus ein Schaden von gegen 6000 Franken entstanden. Verletzt wurde niemand. Die Polizei sucht Zeugen des Vorfalls, insbesondere Personen oder Passagiere, die bezüglich des dunkelblauen «Peugeots», vermutlich ein älteres Modell, Angaben machen können. Zuständig ist die Kantonspolizei Solothurn in Biberist, Telefon 032 671 61 81.