Verkehrsunfall

Kollision auf der A9 im Wallis: Tote stammen aus Portugal

Das verunfallte Armeefahrzeug

Das verunfallte Armeefahrzeug

Die Identität der beiden Zivilpersonen, die am Mittwochabend auf der A9 bei Martigny VS beim Zusammenstoss eines Lieferwagens mit einem gepanzerten Armeefahrzeug ums Leben kamen, ist geklärt: Es handelt sich um einen 21- und einen 65-jährigen Portugiesen.

Der schwerverletzte Mitfahrer des Lieferwagen ist ein 22-jähriger Walliser - in Lebensgefahr schwebt er jedoch nicht, wie die Walliser Kantonspolizei am Donnerstag mitteilte.

Zwei weitere portugiesische Staatsbürger, die im Lieferwagen sassen, hatten sich ebenfalls in Spitalpflege begeben müssen; der eine konnte das Spital jedoch bereits wieder verlassen.

Auch der leicht verletzte Fahrer des Armeefahrzeugs befindet sich noch im Spital. Sein Beifahrer konnte dieses nach einer ärztlichen Kontrolle bereits wieder verlassen.

Auf das Armeefahrzeug aufgefahren

Der Unfall hatte sich am Mittwoch kurz vor 17.30 Uhr ereignet. Ein gepanzertes Armeefahrzeug des Typs "Eagle" war in Richtung Martigny unterwegs, als es wegen eines technischen Problems auf dem Pannenstreifen anhalten musste.

Erste Ermittlungen ergaben, dass die beiden Soldaten gerade das Fahrzeug verlassen wollten, um das Pannendreieck aufzustellen, als aus noch ungeklärten Gründen der mit fünf Personen besetzte Lieferwagen in die linke Hinterseite des Armeefahrzeugs prallte. Die Untersuchungen zum Unfallhergang sind noch nicht abgeschlossen.

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