Kinder und Jugendliche haben an verschiedenen Orten im Kanton Zug Schneebälle auf fahrende Fahrzeuge geworfen. "Dies geschah entweder von Autobahnbrücken aus hinunter
oder aus einem Versteck direkt am Strassenrand", schreibt die Polizei. 

Diese warnt davor. Das sei nämlich "kein Lausbubenstreich, sondern eine Straftat", wie schon im Titel der Medienmitteilung steht. Im Text führt die Polizei aus: "Ein solcher Schneeballwurf ist sehr gefährlich und kann zu einem schweren Verkehrsunfall führen. Rein rechtlich ist der Versuch, Gegenstände wie Schneebälle auf fahrende Autos zu werfen, als gefährlicher Eingriff in den Strassenverkehr und damit als Straftat zu werten." Dann wird auf den entsprechenden Paragrafen 237 im Schweizer Strafgesetzbuch verwiesen. 

Die Polizei appelliert an die Eltern, ihre Kinder auf die Gefahren und möglichen Folgen hinzuweisen. Dabei greift sie zuletzt auch zu finanziellen Argument: "Sollte wegen
eines geworfenen Schneeballs ein Unfall passieren, sind die Kosten aus zivilrechtlichen Ansprüchen, die möglicherweise auf die Eltern zukommen können, nicht unerheblich." (pz)