Gegen zwei chinesische Geschäftsführer von Gesellschaften aus Rom sei Anzeige erstattet worden. Sie hätten die Lieferung in Empfang nehmen sollen.

Der LKW mit Kühlvorrichtungen für verderbliche Ware wirkte nach Angaben der Finanzpolizei auf den ersten Blick unverdächtig. Die Papiere schienen in Ordnung. Dass sich auch "Kleidung" in der Ladung befand, sei deklariert gewesen.

Bei einer genaueren Untersuchung der Ware kam dann aber eine falsche Etikettierung ans Licht. Jeans, deren realer Wert bei 80 Cent - rund einem Franken - pro Stück gelegen habe, seien als italienische Markenfabrikate ausgewiesen worden. Dokumente hätten jedoch bestätigt, dass die Ware aus China stammte.

Die Zollbeamten schliessen gemäss Communiqué nicht aus, dass von den Billighosen - wegen der chemischen Substanzen im Material - auch eine Gesundheitsgefährdung ausgeht. Entsprechende Untersuchungen seien im Gang.