Einsiedeln
Ist ein Medikamenten-Cocktail schuld an der Schanzenfahrt?

Haben Medikamente den Aargauer Autofahrer am Wochenende dazu veranlasst, die Sprungschanze in Einsiedeln hochzufahren? Der Mann leide unter persönlichen Problemen und habe sowohl Beruhigungs- sowie Aufputschmittel genommen, sagt sein Vater.

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Der Aargauer Automobilist stand bei seiner «Schanzenfahrt» laut Aussagen seines Vaters unter Einfluss von Medikamenten.

Der Aargauer Automobilist stand bei seiner «Schanzenfahrt» laut Aussagen seines Vaters unter Einfluss von Medikamenten.

AZ

Der Tod seiner Mutter und finanzielle Schwierigkeiten hätten dem Fitnesstrainer persönlich schwer zugesetzt, wie sein Vater gegenüber dem «Blick» berichtete. Deshalb habe er auch Beruhigungsmittel eingenommen.

Noch am Samstag - dem Tag vor der Fahrt- hätte der ihn sein Sohn um Geld gebeten.

30'000 Franken Schaden

Gleichzeitig habe er als Fitnesscoach Aufputschmittel zum Aufbau der Muskeln eingesetzt. Ob dieser Medikamenten-Cocktail den Mann zu seiner Irrfahrt geführt hat, ist unklar. Die Polizei fand ihn zwar verwirrt, aber nüchtern vor.

Der Schaden an der Schanze beträgt rund 30'000 Franken und soll bis im Herbst vollständig behoben werden. Die Schanze soll aber auch weiterhin öffentlich zugänglich bleiben. (cze)