Teuerster Selbstunfall aller Zeiten

Investmentbanker fuhr sein Millionenauto zu Schrott

Steffen Korbach am Steuer seines Millionen-Autos, einem Pagani Zonda Roadster F Clubsport (www.sns.com)

Investmentbanker fuhr sein Auto zu Schrott

Steffen Korbach am Steuer seines Millionen-Autos, einem Pagani Zonda Roadster F Clubsport (www.sns.com)

Ein 28-jähriger Investmentbanker hat auf einer italienischen Autobahn seinen zwei Millionen Franken teuren Sportwagen in die Leitplanken gefahren.

Ein in Grossbritannien lebender deutscher Investmentbanker namens Steffen Korbach hat den teuersten Selbstunfall der Geschichte produziert. Und zwar, wie die «Daily News» weiss, am Steuer seines Zonda F Clubsport Roadster. Von dem Gefährt wurden gerade einmal 25 Stück produziert; Kostenpunkt pro Wagen: rund zwei Millionen Franken.

Wer ein solche Auto fährt, hat also gute Chancen für Aufsehen zu sorgen.

Karosserie rettete Leben

Und das ging so: Der 28-jährige Investmentbanker war in Italien zusammen mit einer 21-jährigen Beifahrerin auf der Autobahn unterwegs. Nach einer baustellenbedingten Geschwindigkeitsbegrenzung beschleunigte Korbach stark und geriet wegen einer Wasserlache ins Schleudern. Daraufhin verlor er die Kontrolle über den Zonda F und prallte gegen die Leitplanken.

Korbach und Begleiterin hatten Glück im Unglück. Denn zum stolzen Preis des Superautos gehört nicht nur ein PS-Starker 7,3-Liter-Motor, sondern auch eine sichere Sportkarosserie. Diese rettete Korbach und seiner Begleitung das Leben.

Der Wagen erlitt einen Totalschaden. Die beiden Insassen kamen mit dem Schrecken und einigen blauen Flecken davon - obwohl der Wagen keine Airbags besitzt.

Dass Korbach seinen Wagen zu Schrott gefahren hat, sollte ihn nicht sonderlich kümmern. Denn der Investmentbanker war vor seinem Unfall gerade unterwegs zu Präsentation des Pagani Huayra, dem Nachfolger des Zonda F, den Korbach bereits bestellt hatte.

Der Zonda F kann also ruhig als Abschreiber weggesteckt werden. (cls)

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