Diebischer Pole ist im Mittelland in 200 Einfamilienhäuser eingebrochen

In fünf Jahren über 200 mal eingebrochen

Einbruch

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Die Berner Justiz hat die Ermittlungen gegen einen Polen abgeschlossen, der zwischen 2004 und 2009 nicht weniger als 200 Einbruchdiebstähle in Einfamilienhäuser begangen hat. Darunter sind auch zahlreiche Delikte Kanton Aargau.

Dabei soll der heute 31-jährige, grösstenteils geständige Pole Beute im Wert von knapp einer halben Million Franken gemacht haben, wie aus einer Mitteilung des Untersuchungsrichteramts Berner Jura- Seeland und der Kantonspolizei Bern hervorgeht.

Der mutmassliche Täter reiste jeweils mit einem Reisebus oder einem Personenwagen in die Schweiz ein und war meistens allein unterwegs. Im Oktober 2009 wurde er im Kanton St. Gallen bei der Ausreise angehalten und anschliessend in Haft gesetzt. Er befindet sich jetzt im vorzeitigen Strafvollzug. Auf ihn wartet ein Prozess.

Familie unterhalten

Als Motiv für die ihm zur Last gelegten Einbrüche gab der Mann an, mit dem Erlös habe er seine Familie unterhalten. Er hatte es vorwiegend auf Bargeld und Schmuck sowie auf gut verkäufliche Wertgegenstände abgesehen.

Aktiv war der Pole ausser im Kanton Bern auch in den Kantonen Aargau, Zürich, St. Gallen, Zug, Thurgau und Genf sowie im Fürstentum Liechtenstein und in Österreich. Den ersten Einbruch soll er laut den Berner Behörden 2004 in Biel verübt haben.

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