Die Polizei war kurz nach 17.30 Uhr aufgrund eines Anrufs in die Holeestrasse gefahren. Jemand hatte beobachtet, wie eine Person mit einer Pistole auf eine andere gezielt und es dann geknallt habe. Das «Opfer» sei dann zu Boden gefallen und wieder aufgestanden. Die ganze Szene sei gefilmt worden, berichtete die Kantonspolizei Basel-Stadt.

Die Polizisten kontrollierten eine Gruppe von sechs Männern im Alter zwischen 28 und 48 Jahren. Dabei stellte sich heraus, dass die Sechs einen Film drehen wollten. Den Knall erzeugten sie durch ein pyrotechnisches Mittel.

Gemäss Artikel 4 des Waffengesetzes handelt es sich bei der verwendeten Waffe um eine Soft-Air-Waffe, bei der die Gefahr einer Verwechslung mit einer Feuerwaffe besteht. Das Tragen derartiger Waffen ist bewilligungspflichtig, und man benötigt dazu einen Waffentragschein.