Fall Hirschthal
Hier wird Heinz K. an einem Seil zum Tatort geführt

Heute Freitag muss Heinz K. den Ermittlern zeigen, wie er vor drei Wochen in Hirschthal auf sein 18-jähriges Opfer Natascha schoss. Mehrere Polizisten passen auf den 28-jährigen Täter auf. Mit dabei sind Ermittler und auch die Staatsanwaltschaft.

Silvan Hartmann
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Freitagmorgen kurz vor Mittag in Hirschthal: Heinz K. (Mitte) wird von Polizisten an einem Seil an den Tatort geführt. Das zeigen exklusive Bilder von Tele M1. «Es geht darum, dem Gericht zu dokumentieren, wie der Tatablauf war. Das muss dokumentarisch illustrativ festgehalten werden», bestätigt Daniel von Däniken, stellvertretender Oberstaatsanwaltschaft gegenüber Tele M1.

Heinz K. soll vor Ort den Ermittlern zeigen, wie er vor knapp drei Wochen nachts um ein Uhr die 18-jährige Natascha auf ihrem Heimweg attackierte und auf sie schoss. Sie überlebte nur, weil die Waffe des Täters nicht richtig funktionierte.

Täter Heinz K. wird am Tatort in Hirschthal an der Leine herumgeführt

Täter Heinz K. wird am Tatort in Hirschthal an der Leine herumgeführt

Tele M1

Bei der Tatrekonstruktion am Freitagmorgen trägt Heinz K. selber eine Schutzweste – vor möglichen Hassattacken. Heinz K. wird von mehreren Polizisten Schritt auf Tritt überwacht.

Die Staatsanwaltschaft klagt Heinz K. wegen versuchter Tötung und versuchter Vergewaltigung an. Der Täter wird bis zum Prozess im Gefängnis bleiben müssen.

Täter Heinz K. gibt nach der Tatrekonstruktion in Hirschthal seine Schutzweste ab

Täter Heinz K. gibt nach der Tatrekonstruktion in Hirschthal seine Schutzweste ab

Tele M1