Regeln

Harte Massnahmen nach Rauferei im Glashaus in Reinach

In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es im Reinacher Klub Glashaus zu unschönen Szenen. Drei junge Männer gerieten zunächst verbal, später auch körperlich aneinander. Auch wenn es sich beim erwähnten Vorfall um einen Einzelfall handelt – es ist der zweite Vorfall in vier Jahren –, bleibt er nicht ohne Folgen.

Denn um unschöne Szenen in Zukunft zu vermeiden, greift «Glashaus»-Inhaber Kurt Weber nun rigoros durch: Ab sofort müssen an der Freitagsparty alle Gäste eine Kopie ihres Ausweises hinterlegen und mit ihrer Unterschrift die Hausordnung akzeptieren. Bei Zuwiderhandlungen droht ein Hausverbot, in groben Fällen gar eine Strafanzeige.

Eintritt ab 18 Jahren

«Wir bedauern die Vorfälle zutiefst und entschuldigen uns in aller Form bei unseren Gästen», schreiben die Betreiber des «Glashauses» in einer Mitteilung. Erst vor rund zwei Monaten hatte das «Glashaus» seine Türen für ein jüngeres Publikum geöffnet - der Eintritt ist seither ab 18 Jahren gestattet. Nun fielen junge Männer negativ auf.

Türen weiterhin offen

Weber nimmt das Problem der gewalttätigen Jugendlichen zwar ernst, sagt aber trotzdem: «Die Jungen müssen doch auch irgendwo hin.» Deshalb stünden die Türen des «Glashauses» dem jungen Publikum auch weiterhin offen. «Wir sind nicht nachtragend», sagt Weber, «Unsere Gäste müssen sich einfach an die Regeln halten.»

Dass die nun eingeführten Massnahmen negative Folgen auf den Besucherandrang haben, glaubt Weber nicht: «Ich denke, die Leute haben Verständnis.» Für die Zukunft wünschten sich die «Glashaus»-Betreiber, dass das Wort «Erlebnisgastronomie» wieder nur für positive Werte stehe. (nbo)

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