Basel
Grenzwächter entdecken wieder gefälschte Euros am Basler Bahnhof

Schweizer Grenzwächter haben am Basler Bahnhof bei zwei Weissrussen Falschgeld im Wert von 2700 Euro gefunden. Die Blüten wurden beschlagnahmt und die Staatsanwaltschaft hat ein Verfahren eingeleitet. Es ist bereits der dritte Fall in diesem Jahr.

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Ein Teil des sichergestellten Falschgeldes in 100-Euroscheinen.

Ein Teil des sichergestellten Falschgeldes in 100-Euroscheinen.

Grenzwache Basel

Am Sonntagnachmittag sind Schweizer Grenzwächtern in der Halle des Bahnhofs SBB in Basel zwei Männer aufgefallen. Die Personen wiesen sich mit echten weissrussischen Reisepässen aus, wie die Basler Grenzwache am Dienstag mitteilte.

Bei der eigehenden Kontrolle entdeckten die Grenzwächter bei einem der Männer einen Briefumschlag in der Jackeninnentasche. Darin befanden sich 27 100-Euroscheine. Alle Banknoten waren gefälscht - schlecht, wie die Grenzwache weiter schreibt.

Die zwei Männer im Alter von 21 und 26 Jahren wurden mit den sichergestellten Blüten der Kantonspolizei Basel-Stadt übergeben. Die Basler Staatsanwaltschaft hat ein Verfahren eröffnet.

Dritter Fall seit Anfang Jahr

Es ist bereits der dritte Fall dieser Art in Basel seit Jahresbeginn. Immer handelte es sich um Euroblüten. Der erste Fall ereignete sich Mitte Januar, als im Bahnhof SBB ein Tunesier versuchte, Falschgeld unter die Leute zu bringen. Er wurde von Grenzwächtern mit falschen 50 Euroscheinen im Wert von 1800 Euro angehalten.

Am Tag darauf stellten Grenzwächter bei einem Türken insgesamt 6100 Euro Falschgeld sicher. Der Mann war mit gefälschten 500 und 100 Scheinen unterwegs, als er Basel beim Grenzübergang Lysbüchel Richtung Frankreich verlassen wollte.

Das Grenzwachtkorps hat in den letzten zwei Monaten über 10'000 Euro Falschgeld in Basel sichergestellt. Dabei handelt es sich um die grösste Menge Euro-Blüten, die Grenzwächter in der Nordwestschweiz sichergestellt haben.