Allerdings musste eine Person wegen Herzproblemen ins Spital gebracht werden.

Das zusammengefallene Zelt löste grosse Panik unter den rund 800 Besucherinnen und Besuchern aus. Diese waren kurz zuvor wegen des einsetzenden Regens sowie der bevorstehenden Rangverkündigung ins Zelt gegegangen, wie die Nidwaldner Kantonspolizei mitteilte. Gegen 17.20 Uhr hatten dann die ersten Sturmböen mit Hagel eingesetzt.

Nach dem Zusammenbruch des Zeltes lösten die Veranstalter Grossalarm aus. Feuerwehren und Ambulanzen waren kurz darauf auf dem Festgelände. Wie durch ein Wunder habe nur eine Person wegen Herzbeschwerden in Spitalpflege gebracht werde müssen, teilte die Polizei mit. Die übrigen leicht Verletzten erlitten Schürf- oder Schnittwunden und konnten das Festgelände selbständig verlassen.

In anderen Gemeinden im Kanton Nidwalden führte das heftige Gewitter zu Strassensperrungen und Überschwemmungen. So mussten unter anderem die Feuerwehren von Buochs, Ennetbürgen, Oberdorf und Stansstad aufgeboten werden. Wie gross sich die Schäden beziffern, kann im Moment noch nicht abschliessend beurteilt werden.