Eisbrocken, die sich von Fahrzeugen lösen, können als gefährliche Geschosse ein Unfallrisiko bilden. Das stellte die Polizei aus eigenen Erfahrungen fest.

Auf dem Weg zu einer Unfallstelle krachte bei 80 km/h eine Eisplatte von der Grösse eines Schachtdeckels gegen die Frontscheibe des Polizeiautos. Nach einem ersten Schrecken erkannten die Polizisten, dass das Eis von einem Lastwagen stammte, den sie soeben gekreuzt hatten.

Die Polizei stoppte den Fahrer, wie sich zeigte hatte sich der slowakische Fahrer zwar die Mühe gemacht, den Anhänger vom Eis zu befreien. Allerdings hat er das Kabinendach des Sattelschleppers vergessen. 

Die Kantonspolizei Aargau warnt vor Eisbrocken, die sich von Fahrzeugen lösen und als gefährliche Geschosse ein Unfallrisiko bilden

Die Kantonspolizei Aargau warnt vor Eisbrocken, die sich von Fahrzeugen lösen und als gefährliche Geschosse ein Unfallrisiko bilden

Der Schaden am Polizeiauto beschränkte sich auf die zerschlagene Frontscheibe.

Das Risiko fährt mit

Am Montag Morgen löste sich auf der Surbtalstrasse zwischen Ehrendingen und Niederweningen ein Eisbrocken von einem Lieferwagen.

Dieser durchschlug die Frontscheibe eines entgegenkommenden Autos. Dessen Fahrer blieb unverletzt. Der unbekannte Lieferwagenfahrer fuhr ohne anzuhalten weiter.

Gefahr besonders bei frostigen Temperaturen

Betroffen sind Lastwagen und Lieferwagen, auf deren Dächern sich Schnee und Wasser sammelt und zu Eis gefriert. Durch die Vibrationen während der Fahrt lösen sich Brocken und verwandeln sich zu gefährlichen Geschossen.

Die Polizei fordert die Verkehrsteilnehmer auf, die Fahrzeuge vor Fahrbeginn von Eis und Schnee zu befreien. (mis)