Zoll

Gefährliche Elektroschocker als Handy getarnt und geschmuggelt

Täuschend echt: Bei diesen Handys handelt es sich eigentlich um geschmuggelte Elektroschocker.

Täuschend echt: Bei diesen Handys handelt es sich eigentlich um geschmuggelte Elektroschocker.

Ein Importeur wollte sich Elektroschockgeräte als Handys getarnt in die Schweiz liefern lassen. Doch die Zöllner am Flughafen Basel-Mulhouse liess sich nicht foppen. Jetzt muss er sich wegen Verstosses gegen das Waffengesetz verantworten.

Schweizer Zöllner haben bei einer Kontrolle von zwei Kuriersendungen am Flughafen Basel-Mulhouse zehn Elektroschocker entdeckt. Die Fracht kam über den Luftweg von Hong-Kong in die Schweiz.

Brisant: Die Geräte waren als Handys getarnt. Elektroschocker gelten als Waffen und sind zur Einfuhr verboten. Die Handys wurden sichergestellt und der Empfänger in der Schweiz muss sich wegen Verstosses gegen das eidgenössische Waffengesetz verantworten.

Absichtlich falsch deklariert

Die Gegenstände waren in den Begleitpapieren als „Zeitkontrollgeräte“ angemeldet. Als die Zöllner die zwei Pakete öffneten, entdeckten sie in diversen weiteren Schachteln jedoch keine deklarierten Zeitkontrollgeräte sondern zehn Mobiltelefone.

Täuschend echt

Bei der genauen Untersuchung der Gegenstände stellten sie fest, dass die Geräte täuschend echt wie Handys aussahen, es sich jedoch um gefährliche Elektroschocker handelte.

Der Importeur in der Schweiz hat somit gegen das eidgenössische Waffengesetz verstossen. Der Schweizer Zoll stellte die als Handys getarnten Elektroschocker sicher und erstellte ein Anzeigeprotokoll gegen den Empfänger in der Schweiz. Die weiteren Massnahmen gegen den Importeur wurden zwischenzeitlich eingeleitet.

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