Neben einer Geldstrafe von zehn Milliarden Rial (320'000 Franken) müsse er 28,5 Milliarden Rial Entschädigung zahlen, berichtete die Nachrichtenagentur Irna am Mittwoch. Angaben zu den Vergehen machte Irna nicht. In Medienberichten war jedoch zuvor von Korruptionsvorwürfen die Rede gewesen.

Bei der Anti-Korruptions-Organisation Transparency International kommt der Iran auf Platz 136 von 175 Ländern. Weite Teile der Wirtschaft werden von den Revolutionsgarden und von religiösen Stiftungen kontrolliert.

Nach Ansicht von Experten haben die internationalen Handelssanktionen die Korruption noch verschärft, da sie den Schwarzmarkt aufblühen lassen. Rahimi war nach der umstrittenen Wiederwahl von Ahmadinedschad im Juni 2009 zum ersten Vizepräsidenten ernannt worden. Er ist der ranghöchste Politiker aus der Amtszeit des kontroversen Präsidenten, der bisher verurteilt wurde.