Sins

Fremder sprach angeblich Kinder an – Kantonspolizei hat keine Hinweise auf ein Delikt

Kantonspolizei Aargau kämpft gegen die Verbreitung eines Gerüchts: Wegen Meldungen über angebliches Ansprechen von Kindern herrscht im oberen Freiamt grosse Verunsicherung. (Symbolbild)

Kantonspolizei Aargau kämpft gegen die Verbreitung eines Gerüchts: Wegen Meldungen über angebliches Ansprechen von Kindern herrscht im oberen Freiamt grosse Verunsicherung. (Symbolbild)

Wegen Meldungen über angebliches Ansprechen von Kindern besteht derzeit im oberen Freiamt im Kanton Aargau grosse Verunsicherung. Die Kantonspolizei hat jedoch keine Hinweise auf eine Straftat. Sie mahnt vor allem die Eltern zu Besonnenheit.

Vergangene Woche erzählte ein zehnjähriges Mädchen aus Sins AG, zwei Männer hätten versucht, sie in ihren weissen Lieferwagen zu locken, wie die Kantonspolizei Aargau am Dienstag mitteilte. Dessen Mutter habe richtigerweise die Polizei informiert.

Die Polizei habe zusammen mit der Schulleitung die Verständigung von Schülern und Eltern koordiniert. «Leider kursierten auf sozialen Medien rasch Warnmeldungen, welche sich rasch und unkontrolliert verbreiteten», hält die Polizei fest.

Dies habe dazu geführt, dass unter den Schulkindern aus der ganzen Umgebung wilde Geschichten zu diesem weissen Lieferwagen die Runde machten. Die Folge: Es gab weitere Meldungen an die Polizei. Die Verunsicherung bei den Eltern ist gross.

Die Polizei nimmt solche Meldungen nach eigenen Angaben immer ernst und setzt alles daran, diesen auf den Grund zu gehen. Vorsorglich zeigten Kantonspolizei und Regionalpolizei Muri parallel dazu erhöhte Präsenz.

Polizei: «Gerüchten Einhalt gebieten»

Die vorliegenden Erkenntnisse wiesen darauf hin, dass keine der kindlichen Beobachtungen einen ernsthaften Hintergrund habe. Hinweise auf ein Delikt lägen der Polizei nicht vor. «Die Kantonspolizei bittet namentlich Eltern, ihre Kinder zu sensibilisieren und Gerüchten Einhalt zu gebieten.

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