Die beiden Rumäninnen im Alter von 23 und 28 Jahren baten jeweils um eine Spende für eine humanitäre Kinderhilfsorganisation, heisst es in einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt.

Zu diesem Zweck führten die beiden Tatverdächtigen Sammellisten mit sich, in welche sich die Spender mit dem einbezahlten Betrag eintragen konnten. Die humanitäre Kinderhilfsorganisation ist ein reines Fantasieprodukt, wobei es den beiden Festgenommenen offensichtlich nur darum ging, ahnungslose Passanten mit der so genannten «Mitleidsmasche» zu betrügen.

In der Regel werden solche Spendenlisten jeweils nach kurzer Zeit vernichtet, um bei einer Festnahme die Rekonstruktion der Deliktssumme zu verunmöglichen. Die beiden Rumäninnen trugen je eine zum Teil bereits ausgefüllte Spendenliste mit sich, auf welcher über 20 Namen mit einem Gesamtbetrag von nahezu 500 Franken aufgeführt sind.