Imitationswaffe

Filmaufnahmen lösen Polizeieinsatz in Zürich Oerlikon aus

Weil drei junge Männer ein Video mit einer Imitationswaffe drehten, rückte die Polizei Zürich aus. (Symbolbild)

Weil drei junge Männer ein Video mit einer Imitationswaffe drehten, rückte die Polizei Zürich aus. (Symbolbild)

Ein bewaffneter Mann hat am Sonntagnachmittag im Stadtzürcher Kreis 11 einen Polizeieinsatz ausgelöst. Vor Ort zeigte sich, dass drei junge Männer eine Videosequenz drehten und dazu eine täuschend echt aussehende Imitationswaffe einsetzten.

Die Stadtpolizei Zürich erhielt kurz nach 15 Uhr die Meldung, dass ein Mann im MFO-Park in Zürich Oerlikon eine Waffe dabei habe und auch auf Personen ziele. Die sofort ausgerückten Polizisten fanden den Waffenträger und seine Begleiter und konnten sie kontrollieren, wie die Stadtpolizei Zürich am Montag mitteilte.

"Durch das besonnene Vorgehen und die richtige Lageeinschätzung der Polizisten konnte eine mögliche Eskalation verhindert werden", schreibt die Polizei weiter.

Die nur schwer von einer echten Waffe zu unterscheidende Imitationswaffe wurde sichergestellt. Der Waffenträger, ein 25-jähriger Schweizer, wird wegen des Verstosses gegen das Waffengesetz bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

Die Stadtpolizei weist darauf hin, dass solche Waffen auf für Sicherheitskräfte auf den ersten Blick nicht von echten Waffen zu unterscheiden sind und es deswegen zu folgenschweren Reaktionen kommen kann. Ausserdem sei das Tragen solcher Imitationswaffen verboten.

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