Schikane
Familie auf A1 schikaniert

Wegen einer Belanglosigkeit hat am späten Montagabend ein 20-jähriger Mann auf der A1 in Suhr AG eine Familie in einem anderen Auto so lange mit Bremsmanövern schikaniert, bis es zu einer leichten Kollision kam. Der junge Fahrer wies alle Vorwürfe von sich.

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Die dreiköpfige Familie aus den Niederlanden war am späten Montagabend auf der A1 unterwegs. Wie der 41-jährige Lenker später der Kantonspolizei Aargau erklärte, wurde er etwa um 23 Uhr bei Suhr auf ein nachfolgendes Auto aufmerksam. Wegen falsch eingestellter Scheinwerfer blendete dieses. Der Holländer ging deshalb vom Gas, um den anderen Automobilisten überholen zu lassen.

Der junge Lenker überholte tatsächlich, worauf der Holländer - wie er zu Protokoll gab - kurz die Lichthupe betätigte, um den anderen Lenker auf den Defekt aufmerksam zu machen. Dies veranlasste den jungen Fahrer dazu, direkt vor dem Familienauto zu bremsen und es kam zu mehreren gegenseitigen Überholmanövern. Dabei soll der 20-Jährige den Familienvater erneut mit riskanten Bremsmanövern schikaniert haben. Er dränge diesen sogar gegen die Mittelleitplanke ab, wobei sich die Autos berührten.

Die beiden Autos hielten schliesslich beim Autobahnanschluss Rothrist an, wo der Holländer die Kantonspolizei verständigte.

Die Kantonspolizei befragte auch den 20-jährigen Kosovaren aus dem Bezirk Aarau. Dieser wies aber alle Vorwürfe von sich. Die Kantonspolizei Aargau nahm ihm den Führerausweis ab.

Die Mobile Einsatzpolizei in Schafisheim sucht Augenzeugen (Tel. 062 886 88 88).

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