Holderbank

Falsch gedealt: So bot der Drogenhändler der Polizei Marihuana an

Ein Dealer wollte seine Wahre aktiv an den Mann bringen – und versuchte, sein Gras der Polizei zu verkaufen. (Symbolbild)

Ein Dealer wollte seine Wahre aktiv an den Mann bringen – und versuchte, sein Gras der Polizei zu verkaufen. (Symbolbild)

Am Dienstag nahm die Kantonspolizei einen Mann fest, der einem Polizisten Marihuana zum Kauf anbot. Dass ein Dealer aktiv auf einen Polizisten zugehe, sei schon ein etwas spezieller Fall, sagt Bernhard Graser von der Kantonspolizei Aargau.

Dumm gelaufen: Ein Drogendealer wollte seine Ware am Bahnhof Holderbank aktiv verkaufen und bot sein Marihuana einem Mann an. Dieser war aber ein Zivilfahnder der Kantonspolizei Aargau.

«Er hat ihn offen angesprochen und gefragt, ob er Gras kaufen wolle», sagt Bernhard Graser, Mediensprecher der Kapo. Der Zivilfahnder habe die Frage bejaht, worauf der Mann ein Plastiktütchen aus der Unterhose gezogen hätte.

«Das ist in dem Sinne ein etwas spezieller Fall, weil er sich damit als Kleinhändler zu erkennen gegeben hat.» Wenn bei einer Kontrolle Drogen gefunden würden, dann würden die Leute meistens aussagen, dass es nur für den Eigenbedarf sei, so Graser.

Die Kantonspolizei nahm den 29-jährigen Somalier fest. In seiner Unterhose fand diese später weitere Portionen der Droge. Der im Bezirk Brugg wohnhafte Mann befindet sich in Haft.

Die Zivilfahnder überwachen regelmässig Hotspots der Drogenszene. «Sie überwachen Personen, stehen aber manchmal auch nur herum und beobachten oder machen Personenkontrollen», erklärt Graser.

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