Explosion in Einfamilienhaus

Im Kellergeschoss eines Wettswiler Einfamilienhauses kam es Freitagnacht kurz nach 23.30 Uhr zu einer Explosion. Dabei barst ein Kellerfenster des Hauses. Die Hausbewohner blieben unverletzt, wie die Kantonspolizei Zürich gestern mitteilte. Der Sachschaden sei gering.

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Die Explosion löste dennoch einen Grosseinsatz verschiedener Sicherheitskäfte aus. Die Feuerwehr Unteramt rückte mit etwa 30 Einsatzkräften an die Örtlichkeit aus und stellte einen gasähnlichen Geruch fest. Erste Untersuchungen brachten gemäss Kantonspolizei keine Klarheit über dessen Ursache und Herkunft. Zur Unterstützung wurde der zuständige Chemiestützpunkt der Berufsfeuerwehr von Schutz und Rettung Zürich mit 14 Mann beigezogen.

Durch eine private Firma wurden mit Spezialgerät Schächte ausgepumpt und durchgespült. Nach wiederholten Messungen wurden daraufhin keine auffälligen Messwerte mehr festgestellt. Die genaue Ursache der Explosion ist noch nicht bekannt, wird jedoch durch den Wissenschaftlichen Dienst der Stadtpolizei Zürich abgeklärt. Für das Trinkwasser bestand keine Gefahr.

Aus Sicherheitsgründen musste das Gebiet um das Einfamilienhaus grossräumig abgesperrt sowie 46 Quartierbewohner für ungefähr fünf Stunden evakuiert und in der nahe gelegenen Turnhalle untergebracht werden.

Während mehrerer Stunden hatten die Feuerwehren Unteramt, Affoltern am Albis, die Berufsfeuerwehr von Schutz und Rettung Zürich, Gemeindeangestellte, Chemiesachverständige des Wissenschaftlichen Dienstes der Stadtpolizei Zürich sowie Angehörige verschiedener Bereiche der Kantonspolizei Zürich im Einsatz gestanden. (LiZ)