Gemäss ersten Erkenntnissen der Polizei verletzte der Mann im Verlaufe der Auseinandersetzungen seine Frau mit einem Messer schwer, wie die Kapo Graubünden in einer Mitteilung schreibt. Sie konnte mit lebensgefährlichen Verletzungen auf die Strasse flüchten. Eine Drittperson alarmierte die Rettung.

Offenbar handelt es sich beim 60-jährigen Tatverdächtigen um einen ehemaligen Polizisten, der Schusswaffen in seinem Haus lagerte. Deshalb und auch, weil im Haus nach der Auseinandersetzung ein Brand ausbrach, konnte die Polizei zunächst nicht zum Mann vordringen und die Feuerwehr musste mit der Löschung des Brandes zuwarten. Kurz nach 13 Uhr waren aus dem Haus Explosionen zu hören, schreibt die Polizei weiter in der Mitteilung. Nach 14 Uhr habe sich der Mann aus dem Haus begeben und konnte verhaftet werden.

Am Haus entstand durch das Feuer grosser Sachschaden. Es ist nicht mehr bewohnbar. Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Graubünden nahm die Polizei die Ermittlungen auf.

Je drei Mitarbeiter des Grenzwachtkorps sowie der Kantonspolizei Graubünden mussten sich im Spital Scuol wegen Rauchgasvergiftungen behandeln lassen.

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