Zofingen
Ex-Freundin mit Faustschlägen und Fusstritten traktiert

Der 30-Jährige ist in der Wohnung seiner Ex-Freundin aufgetaucht. Im Streit habe er sie mit Faustschlägen und Fusstritten traktiert, bis die Frau Blutergüsse am ganzen Körper aufwies. Der Kosovare sitzt jetzt in Untersuchungshaft.

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Die Frau wies am ganzen Körper Blutergüsse auf. (Gestellte Aufnahme)

Die Frau wies am ganzen Körper Blutergüsse auf. (Gestellte Aufnahme)

Keystone

Die 31-jährige, im Bezirk Zofingen wohnhafte Schweizerin rief am Sonntagnachmittag die Polizei. Dabei klagte sie, von ihrem Ex-Freund geschlagen und bedroht worden zu sein. Patrouillen der Kantonspolizei und der Regionalpolizei Zofingen waren wenig später vor Ort. Inzwischen hatte sich die betroffene Frau zusammen mit ihrem fünfjährigen Kind bei den Nachbarn in Sicherheit gebracht. Den Ex-Freund und Kindsvater nahmen die Polizisten in der Wohnung der Frau fest. Dies teilt die Kantonspolizei Aargau mit.

Noch am gleichen Tag befragte die Kantonspolizei beide Beteiligten eingehend. Dabei schilderte die Frau, dass der Ex-Freund einmal mehr in ihrer Wohnung aufgetaucht sei. Dabei sei es zum Streit gekommen, in
dessen Folge sie der 30-jährige Kosovare mit Faustschlägen und Fusstritten traktiert habe. Tatsächlich wies die Frau am ganzen Körper Blutergüsse auf. Zudem machte sie geltend, von ihm mit dem Tod bedroht worden zu sein. Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm eröffnete umgehend eine Strafuntersuchung.

Bei Polizei und Justiz waren bezüglich der beiden Personen bereits mehrere Fälle von Häuslicher Gewalt aktenkundig. Der 30-Jährige ist ferner als gewalttätig bekannt. Aufgrund dessen hat die Staatsanwaltschaft
beim Zwangsmassnahmengericht Untersuchungshaft von drei Monaten beantragt, welche bewilligt worden ist.