Strassenverkehr
Erstmals seit 2001: Mehr tödliche Verkehrsunfälle in der EU

Gemäss dem Jahresbericht der EU-Kommission zur Sicherheit im Strassenverkehr sind im letzten Jahr 26 000 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen. Damit steigt die Zahl der Verkehrstoten zum ersten Mal seit 2001 wieder an.

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Erstmals seit 2001 wieder mehr Verkehrstote in der EU (Symbolbild)

Erstmals seit 2001 wieder mehr Verkehrstote in der EU (Symbolbild)

Aargauer Zeitung

Die Zahl der Verkehrstoten in Europa ist einem Bericht zufolge erstmals seit 2001 wieder gestiegen. Im vergangenen Jahr sind EU-weit 26'000 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen.

Das schreibt das Nachrichtenportal "Welt Online" unter Verweis auf den neuen Jahresbericht der EU-Kommission zur Sicherheit im Strassenverkehr, der am Mittwoch offiziell vorgestellt werden soll.

Das seien 300 mehr Tote als 2014, hiess es. 76 Prozent der Opfer im Strassenverkehr sind dem Bericht zufolge Männer. Ausserdem habe es 2015 insgesamt 135'000 Schwerverletzte auf Europas Strassen gegeben - die meisten von ihnen seien Fussgänger, Fahrradfahrer oder ältere Menschen.

Die meisten tödlichen Verkehrsunfälle verzeichneten laut Bericht die EU-Länder Bulgarien, Rumänien (jeweils 95 Verkehrstote pro eine Million Einwohner) und Lettland (94). Die wenigsten gab es in Malta (26), Schweden (27), den Niederlanden (28) und Grossbritannien (29). (sda)