Via Sicura

Erster Baselbieter Raser gemäss neuer Gesetzgebung angeklagt

Der Raser wurde mit knapp 150 Stundenkilometern auf dem Tacho erwischt.

Der Raser wurde mit knapp 150 Stundenkilometern auf dem Tacho erwischt.

Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft hat die erste Anklage gemäss der neuen Gesetzgebung «Via Sicura» an das Strafgericht überwiesen. Sie klagt einen 25-jährigen Mann wegen Raser-Delikten im Schänzlitunnel an.

Ein 25-jähriger Mann wurde wegen einer Raserfahrt zwischen Reinach und Muttenz auf der kantonalen Autobahn H18 angeklagt. Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft wirft dem Mann vor, während dieser Fahrt die Höchstgeschwindigkeit mehrfach massiv überschritten zu haben.

Er fuhr zeitweise 67 Stundenkilometer zu schnell. Zudem habe er während den Spurwechseln nicht geblinkt und verbotenerweise Autos rechts überholt.

Der Angeklagte wurde von einer zivilen Patrouille der Polizei Basel-Landschaft angehalten und sein Auto von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt.

Bei dieser Anklage handelt es sich um die erste im Kanton Baselland, seit die neuen Gesetzesnormen für Raser in Kraft sind. Diese wurden im Rahmen von «Via Sicura» Anfang 2013 eingeführt.

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