Flucht in Unterkulm

Ein Polizehund beendet die Flucht eines «Autoknackers»

Ein Polizeihund stellte einen «Autoknacker». (Symbolbild)

Polizeihunde im Training. (Symbolbild)

Ein Polizeihund stellte einen «Autoknacker». (Symbolbild)

Die Kantonspolizei Aargau fahndeten in der Nacht nach zwei «Autoknackern». Ein Polizeihund stellte einen tunesischen Asylbewerber auf der Flucht, er sitzt nun in Haft. Die Ermittlungen nach dem Komplizen sind am Laufen.

In Unterkulm ging letzte Nacht bei einem Auto, das vor einem Einfamilienhaus in der Binzhaldenstrasse parkiert war, die Alarmanlage los. Der Besitzer schaute sofort nach und stellte fest, dass eine Scheibe eingeschlagen war. Zudem fehlte das Mobiltelefon. Der Dieb war jedoch zu diesem Zeitpunkt bereits verschwunden, schreibt die Kantonspolizei Aargau heute.

Die Kapo löste sofort eine Fahndung aus. Da sich die Position des Mobiltelefons orten liess, vermutete die Polizei die Täterschaft in einem nahen Waldstück. So war es dann auch. Die Polizei sichtete zwei Männer, die jedoch beim Anblick der Polizei sofort die Flucht ergriffen.

Ein Polizeihund verfolgte sie und konnte nach kurzer Flucht einen der Täter stellen. Er wurde festgenommen. Beim Täter handelt es sich um einen 19-jährigen Tunesier, der als Asylbewerber in der Schweiz weilt. Weitere Abklärungen hätten laut Kapo gezeigt, dass er wegen früherer Delikte bereits zur Verhaftung ausgeschrieben war. Die Fahndung nach dem mutmasslichen Komplizen sind noch immer im Gange.

Weitere Fahrzeugaufbrüche

In der letzten Nacht sowie im Verlauf des gestrigen Tages seien in verschiedenen aargauischen Gemeinden weitere zehn Autos aufgebrochen worden. Dies dürfte laut Kapo keinen Zusammenhang mit den beiden Dieben von Unterkulm haben. Die Polizei warnt jedoch, dass überall mit Fahrzeugaufbrüchen gerechnet werden muss. Sie mahnt deshalb, insbesondere in der Nacht keine Wertgegenstände im Auto zu lassen. (cfü)

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