Heldentat

Ein Passagier stoppte den Reisecar, als der Chauffeur verstarb

Dem Chauffeur konnte niemand mehr helfen. Er verstarb auf der Unfallstelle.

Dem Chauffeur konnte niemand mehr helfen. Er verstarb auf der Unfallstelle.

Da war viel Glück im Spiel: Nur die Geistesgegenwärtigkeit eines Passagiers verhinderte Schlimmeres, als der Chauffeur eines Doppelstock-Reisecars am Mutschellen plötzlich verstarb.

Wie die Kantonspolizei Aargau am Sonntagmorgen mitteilte konnte am Samstagmittag ein Passagier den Reisebus anhalten, nachdem der Chauffeur plötzlich am Steuer zusammengebrochen war.

Der Zwischenfall mit Todesfolge für den Chauffeur habe sich kurz vor 12:30 Uhr zugetragen, als der mit elf Personen besetzte Doppelstock-Reisecar von Bremgarten auf der Mutschellerstrasse in Richtung Zürich unterwegs war .

Keine weiteren Fahrzeuge involviert

Eigentlich wollten die Passagiere nach Mailand. Doch ihre Fahrt nahm ein abruptes Ende, als sie bemerkten, dass ihr 53-jähriger Chauffeur plötzlich zusammensackte und das Bewusstsein verlor.

Nur das schnelle Eingreifen eines Passagiers konnte den 84 Sitzplätze fassenden, bergwärts fahrenden Bus auf der Strasse beim Heinrütirank anhalten.

Trotz sofortiger Hilfe verstarb der Chauffeur noch vor Ort. Vermutet wird ein medizinisches Problem, wie Max Suter, Mediensprecher der Kantonspolizei Aargau, auf Anfrage der az bereits am Samstag sagte. Beim Zwischenfall waren keine weiteren Fahrzeuge und Personen beteiligt. (pi/dfu)

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